Volleyballer suchen Trainer

Die Volleyballsparte sucht dringend einen neuen Trainer



Die Volleyballsparte des MTV Isenbüttel kämpft seit einiger Zeit um das Überleben. Grund dafür ist das Fehlen eines Trainers, der sich dauerhaft um den Aufbau eines geregelten Sportbetriebes, vor allem im Jugendbereich kümmert.

 

„Es wäre sehr schade, wenn wir die Volleyballjugendgruppe aufgeben müssten.“ sagt Dierk Hickmann, der 1. Vorsitzende des MTV Isenbüttel, dem besonders die Förderung des Sports für Kinder und Jugendliche am Herzen liegt. „Es ist kaum vorstellbar, dass es keine Volleyballtrainer geben soll, die bei uns einsteigen können“, so Hickmann weiter.

Die Situation in der Volleyballsparte war nicht immer so. Vor einigen Jahren noch hatte der MTVI mehrere Mannschaften im Spielbetrieb. Engagierte Trainer wie Günter Kraus vermittelten neben Baggern und Pritschen, professionelle Block-, Angriffs- und Abwehrtechniken und heimsten mit den Mannschaften des MTVI im Ligabetrieb so manchen Sieg ein.

Heute treffen sich donnerstags in der verbliebenen Trainingszeit von 18:00 bis 20:00 Uhr nicht einmal ein Dutzend Jugendliche, die seit den Osterferien ohne eigenen Trainer auskommen müssen. Der Ausfall des Trainers der Erwachsenengruppe, der im Mai einen Verkehrsunfall hatte, könnte jetzt das endgültige Aus für die Volleyballsparte bedeuten. Über Internet wird vor jedem Trainingstag die Zahl der Teilnehmer abgefragt. Ist die Gruppe zu klein, findet das Training nicht statt. Für Spartenleiter Wolfgang Heise (Tel.: 05374/931290) lässt sich dieser Zustand im Großverein MTV Isenbüttel kaum noch ertragen. „Ich kann mit dieser Zahl an Aktiven kaum noch die Hallenzeiten begründen, die wir belegen. Irgendwann ist es nicht mehr fair den anderen Sparten gegenüber, denen die Trainingszeiten knapp werden.“ sagt „Wolle“ denn auch frustriert.

 



Ein Bild aus besseren Tagen: Die Freizeitvolleyballgruppe mit Trainer Günter Kraus (stehend, ganz links).

 

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